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E-Mobility · Hochvolt · Diagnose

E-Mobility braucht mehr als nur eine Ladesäule.

Mit der zunehmenden Elektrifizierung des Antriebs verändern sich auch die Anforderungen an Diagnose, Messtechnik und Sicherheit. BECKER-SYSTEMS hat diesen Bereich frühzeitig in die eigene fachliche Entwicklung aufgenommen.

HochvoltElektrofahrzeugeHybridfahrzeugeDiagnose & Messtechnik
E-Mobility Start – Elektromobilität
Fachliche Qualifikation

Qualifiziert für Arbeiten an Hochvolt-eigensicheren Fahrzeugen

BECKER-SYSTEMS hat eine Weiterbildungsmaßnahme zum Fachkundigen an Hochvolt-eigensicheren Fahrzeugen erfolgreich absolviert. Damit wurde die fachliche Grundlage geschaffen, Hochvoltsysteme von Elektro- und Hybridfahrzeugen nach Herstellervorgaben sicher spannungsfrei zu schalten und die erforderlichen Arbeiten am Fahrzeug vorzubereiten.

Gerade bei modernen Fahrzeugen ist die sichere Trennung des Hochvoltsystems nur ein Teil der Aufgabe. Ebenso wichtig sind eine strukturierte Diagnose, die Beurteilung der Systemzustände und das Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Hochvoltsystem, Steuergeräten, Kommunikation und konventioneller Fahrzeugelektrik.

HV
Hochvolt · Fachkunde · DiagnoseSicheres Arbeiten nach Herstellervorgaben und technische Untersuchung elektrifizierter Fahrzeuge.
Warum das zur BECKER-SYSTEMS-Diagnose passt

Elektrische Antriebe verändern die Diagnose – nicht die Grundidee.

Auch beim Elektro- und Hybridfahrzeug bleibt die entscheidende Frage: Was ist die tatsächliche Ursache einer Beanstandung? Dafür müssen Messwerte, Signale, Steuergeräte und elektrische Zusammenhänge gemeinsam betrachtet werden.

01

Hochvoltsystem

Sicheres Arbeiten beginnt mit dem korrekten Zustand des Hochvoltsystems und der Beachtung der jeweiligen Herstellervorgaben.

02

Systemdiagnose

Fehlerspeicher, Istwerte, Stellgliedtests und Systeminformationen helfen dabei, Fehler systematisch einzugrenzen.

03

Messtechnik

Wenn Diagnoseinformationen allein nicht ausreichen, liefern elektrische Signale und Messungen zusätzliche Erkenntnisse.

04

Elektronik

Auch in elektrifizierten Fahrzeugen bleiben Steuergeräte, Kommunikationsnetze und elektronische Baugruppen zentrale Diagnoseebenen.

Aus der Praxis

Vom Fehlereintrag zum technischen Zusammenhang

Die zunehmende Elektrifizierung macht eine saubere Verbindung von Diagnose und Messtechnik noch wichtiger. Ein Eintrag im Fehlerspeicher ist dabei ein Hinweis – nicht automatisch die Fehlerursache.

Mit Original-Diagnosesystemen, Multimarkentechnik und Spezialmesstechnik können technische Zusammenhänge überprüft und Signale gezielt untersucht werden. Das entspricht dem Grundgedanken der logischen Diagnose, der BECKER-SYSTEMS seit vielen Jahren begleitet.

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Hochvolt-Diagnose – was unterscheidet sie von der klassischen Diagnose?

Mit der Elektrifizierung des Antriebs kommen zur bekannten Fahrzeugdiagnose zusätzliche technische und sicherheitsrelevante Ebenen hinzu. Die Diagnose beginnt deshalb nicht erst beim Fehlerspeicher, sondern mit dem Verständnis des gesamten Hochvolt- und Niedervolt-Systems.

Die Sicherheitsebene kommt hinzu

Bei einem Elektro- oder Hybridfahrzeug arbeitet der Antrieb mit einem Hochvoltsystem. Bevor technische Arbeiten am Hochvoltsystem durchgeführt werden, muss dessen Zustand entsprechend den Vorgaben des jeweiligen Herstellers eindeutig beurteilt und – soweit erforderlich – sicher spannungsfrei geschaltet werden. Das ist ein wesentlicher Unterschied zur klassischen Diagnose an einem konventionellen 12- oder 24-Volt-Bordnetz.

Für BECKER-SYSTEMS gehört deshalb, neben der eigentlichen Diagnose, auch die entsprechende Fachkunde für Hochvolt-eigensichere Fahrzeuge zur Grundlage der Arbeit. Die dafür absolvierte Weiterbildungsmaßnahme umfasst das sichere Spannungsfreischalten von Elektro- und Hybridfahrzeugen nach Herstellervorgaben.

Mehr Systeme, mehr Zusammenhänge

Technisch betrachtet ist ein Elektrofahrzeug keineswegs „einfacher“, nur weil der Verbrennungsmotor entfällt. An die Stelle vieler klassischer Antriebskomponenten treten unter anderem Hochvoltbatterie, Batteriemanagement, Leistungselektronik, elektrische Maschine, Hochvolt-Schütze, Isolationsüberwachung und das Lade- und Thermomanagement.

Diese Systeme stehen über Fahrzeugnetzwerke und Steuergeräte miteinander in Verbindung. Ein Fehler kann deshalb an einer ganz anderen Stelle sichtbar werden als dort, wo seine eigentliche Ursache liegt. Genau hier greift der Ansatz der logischen Diagnose: Fehlerspeicher, Istwerte, Kommunikationsdaten und elektrische Messungen werden als zusammengehörige Informationen betrachtet. Das entspricht der grundsätzlichen Diagnosephilosophie von BECKER-SYSTEMS.

HV
Hochvolt-Diagnose ist keine völlig andere Diagnose – sie ist eine zusätzliche Diagnoseebene.Die klassischen Diagnosemethoden bleiben wichtig. Hinzu kommen die Besonderheiten des Hochvoltsystems, der elektrischen Antriebskomponenten und der dafür notwendigen Sicherheits- und Messverfahren.
01

Systemzustand verstehen

Fehlercodes und Warnmeldungen müssen im Zusammenhang mit Batteriezustand, Ladezustand, Temperatur, Versorgung und Kommunikationszuständen betrachtet werden.

02

Elektrische Zusammenhänge prüfen

Je nach Fehlerbild können Spannungen, Ströme, Signale, Leitungen, Schaltzustände und Kommunikationsverläufe wichtige Hinweise auf die tatsächliche Ursache liefern.

03

Hochvolt und 12-Volt-System gemeinsam betrachten

Auch im Elektrofahrzeug bleibt das konventionelle Bordnetz ein zentraler Bestandteil. Steuergeräte, Kommunikation und viele Fahrzeugfunktionen sind weiterhin auf eine stabile Niedervoltversorgung angewiesen.

04

Diagnose statt Teiletausch

Gerade bei komplexen elektrischen Systemen ist ein gespeicherter Fehler nicht automatisch ein defektes Bauteil. Eine strukturierte Diagnose hilft, Ursache und Folge voneinander zu unterscheiden.

BECKER-SYSTEMS · E-Mobilität

Die Technik wird elektrischer – die Diagnose bleibt logisch.

Auch bei Elektro- und Hybridfahrzeugen ist das Ziel nicht das bloße Auslesen von Fehlerspeichern. Entscheidend ist, aus den verfügbaren Informationen ein technisch schlüssiges Bild zu gewinnen. Original-Diagnosesysteme, Messgeräte und Oszilloskop ergänzen sich dabei zu einer Diagnose, die über den einzelnen Fehlercode hinausgeht.

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